home>Marketing Immobilien | | SEO + CMS | | SEO + ROI Tracking | | Kosten SEO | | Tipps Immobilien-Annonce | | RSS Blog-News

 

SEO CMS: Suchmachinenoptimierung und Content-Management-Systeme

SEO und CMS: Die Auswahl eines SEO freundlichen Content-Management-Systems

Gleich vorweg, da oftmals die Vorstellung vorherrscht, bei einem SEO CMS handle es sich sich "separate Regeln".. Um ein suchmaschinenfreundliches CMS zu erreichen, müssen alle Kriterien für eine gute Optimierung erfüllt werden, die auch bei der traditionellen Seitengestaltung beachtet werden müssen. Mit anderen Worten, haben sich die Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung nicht verändert, weil die Seiten nicht auf den klassischen Weg entstanden sind..

Für die Suchmaschinen ist es egal, ob die Website durch ein CMS kreiert wurde oder durch einen klassischen HTML-Editor. Grundsätzlich sind damit alle Schritte zur Erstellung der Website mit einem CMS gleich wie bei der Publikation einer traditionellen Website. Allerdings benötigen Sie bei der Erstellung von CMS-Templates bestimmte Marker anstelle des eigentlichen Contents.

Als Minimal-Content halten Websites normalerweile folgenden Punkte für die Nutzer bereit:

  • Artikel: Hier werden "Fakten" und Informationen von höherer Tiefe als die der Nachrichten bereitgestellt
  • Nachrichten: Diese sollten regelmäßig aktualisiert werden, um immer wieder neue Besucher anzuziehen
  • Links: Die Nutzer finden hier Verknüpfungen zu themenverwandten Websites
  • Downloads: Dieser Abschnitt sollte zusätzliche Angebote bereitstellen, z.B. Bilder, Videos oder Software

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von SEO CMS-Produkten auf dem Markt, sowohl "open-source" sowie als kommerzielle Software. Da jedes System seine Vor- und Nachteile hat, die wiederum von den Bedürfnissen des Nutzers abhängen, kann man keine konkrete Empfehlung für ein bestimmtes SEO CMS aus Sicht der Suchmaschinensicht aussprechen.

Die Kriterien, die ein SEO CMS erfüllen muss, um für die Suchmaschien optimiert zu sein liegen insbesondere in der Erzeugung von suchmaschinenfreundlichen URLs. Ein gutes Beispiel wäre folg. URL, die die Hauptschlüsselwörter bereits in der Adresse enthalten hat: http://www.lastminute.de/Berlin-Wien So existiert hier zwar keine klassische Dateiendung "html", jedoch ist das auch gar nicht erforderlich, denn der Dateityp wird im HTT-Protokoll vereinbart. Aus meiner Sicht viel wichtiger ist, dass die URL kurz bleibt und so den Nutzern einzuprägen ist. Verlinkungen werden dann sehr viel wahrscheinlicher, was natuerlich der Stellung im Netz hilft. In diesen Beispiel sind die Keywords "Berlin" und "Wien" enthalten. Das dritte Suchwort "Flug" fehlt zwar, doch sollte es den Suchmaschinen relativ klar sein, dass die Relevanz sehr hoch ist, da auch in dem Artikel die Orte öfters vorkommen (der Artikel ist, wie ich finde wirklich gut gelungen - im Unterschied zu den meisten Reiseseiten)

Anfänglich hatten die Suchmaschinen erhebliche Probleme dynamisch erzeugte Seiten in ihren Index aufzunehmen. Obwohl die Suchmaschinen diesbezüglich mittlerweile sehr viel leistungsfähiger geworden sind, derartige Seiten zu indexieren (insbesondere Google), sollte man diese, wenn möglich noch immer vermeiden.
Die sogenannten URL-Strings, die bestimmte Parameter durch das CMS schleifen, sind eines der größten Problembereiche für die Suchmaschinen. Diese Parameter übernehmen die Aufgabe dem CMS mitzuteilen, welche Information aus der Datenbank übermittelt werden soll.

Bei Verwendung von Parametern in URLs ist es ratsam, deren Anzahl so weit wie möglich zu beschräken. Bis zu zwei Parameter sollten laut Google kein Problem darstellen. Allerdings sollten Session-IDs nicht verwendet werden. Auch ist davon auszugehen, dass Google sehr viel mäkliger ist beim Spidern von dynamischen Seiten, d.h. nur wirklich "wichtige" Seiten (hoher pagerank) werden berücksichtigt.

Desweiteren sind statisch erzeugte Seiten auch deshalb vorzuziehen, weil diese von realen Nutzen viel lieber verlinkt werden, weil sie einzuprägen und zu kopieren sind. Selbst wenn Ihre dynamischen Seiten verlinkt werden, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, dass diese dann so verlinken wie Sie sich das vorstellen. Nämlich: Als Linktext den Titel Ihrer Seite.

Sollten Sie sich dennoch für dynamische URLs entscheiden, berücksichtigen Sie folgendes: Die Suchmaschien sind nicht sehr erfreut über Variabeln, die auf Session IDs schließen lassen. Deshalb: "ID", "SessionID"; "sid", "pid" oder sonstige Variablennamen mit dem Kürzel "ID" sind rote Tücher und sollten unbedingt vermieden werden - insbesondere für Google's Mitbewerber. Das Problem ist dabei, dass für die Suchmaschinen der gleiche Inhalt in Form von einer unendlichen Anzahl von URLs ausgegeben werden kann. So sieht die Suchmaschine beim ersten Besuch http://www.beispielweb.de/page.asp?sessionid=687654, aber das nächste Mal http://www.beispielweb.de/page.asp?sessionid=954321 Und dies stellt natürlich ein großes Problem dar, denn Suchmaschinen wollen kein doppelten Inhalt, d.h. Dubbletten in ihre Datenbank aufnehmen, denn das wäre reine Verschwendung kostbarer Resourcen.

Desweiteren gab es in der Vergangenheit Pluspunkte für "sprechende" URLs beim Ranking, die selbstverständlich die gewünschten Keywords enthielten. Dieser Aspekt geht womöglich noch immer in das Ranking mit ein, aber ist seine Gewichtung aufgrund der Manipulationsmöglichkeiten ganz sicher mittlerweile als äußerst gering einzuschätzen. Daher ist die Verwendung von sprechenden URLs eine weiere Möglichkeit, die Nutzung der Website noch nutzerfreundlicher zu gestalten. Im Open-Source Sytem Typo3 stellen Sie übrigens sprechende URLs mit dem Befehl "RealURL" sicher.

Sollten Sie Zweifel haben, ob das SEO CMS, welches Sie beabsichtigen zu erwerben auch in diesem Sinne suchmaschinenfreundlich ist, so werfen Sie doch mal einen genaueren Blick auf die Herstellerseite. Denn: Auch dieser sollte diese Vorteile zu nutzen wissen und sollte daher selbst suchmaschinenfreundliche URLs auf seiner eignenen Seite verwenden, um glaubwürdig sein Produkt verkaufen zu können..

Weitere Aspekte bei der Auswahl eines suchmaschinenfreundlichen CMS sind: (Punkte werden später noch weiter ausgeführt)

Erstellung von standardkonformen HTML

Die Suchmaschinen sammeln Informationen durch das Scannen von Texten, die meist im HTML-Format vorliegen. Aus diesem Grunde ist es selbstverständlich sehr wichtig, dass das SEO CMS einen gültigen HTML-Code generiert, welche die offiziellen Standards des W3C (World Wide Web Consortium) erfüllt. Die Mehrzahl der CMS-Hersteller wird Ihnen versichern, dass der durch ihre Software erzeugte Seiten standardkonform sind. Doch um sicherzugehen sollten Sie eine Probe verlangen, die Sie dann durch den HTML-Validator vom W3C durchlaufen lassen. Auf diesen Wege werden Sie feststellen, wie viele Fehler der Code enthält. Denn oft fügen die Systeme eigenen Code hinzu oder arbeiten gar mit JavaScript, welches nicht indexiert wird. Auch sollten Sie auf den Seiten immer mehr Content als Code haben, wie eine alte Programmierregel besagt.

Hohe Flexibiltät bei der Erstellung von Metadaten

Oftmals werden die Metadaten im HTML-Code als ein zu primitives Kategorisierungsinstrument abgetan, obwohl ihnen auch heute noch eine wichtige Stellung zukommt. Um hohe Ranking-Positionen einnehmen zu können, ist es entscheidend, dass das SEO CMS die individuelle Gestaltung von Seitentiteln, Meta-Beschreibungen sowie ALT-Tags für jede individuelle Seite zulässt.

Die meisten SEO CMS Produkte haben diesbezüglich eine ausreichende Funktionalitäten. Am wichtigsten ist und bleibt weiterhin in diesem Zusammenhang der Seitentitel, da dieser für den Nutzer gut sichtbar ist und daher relativ frei von Manipulationsmöglichkeiten ist. Daher kommt dem Titel in der Relevanzbewertung der Suchmaschinen eine hohe Bedeutung zu. Daher sollten die Seitentitel mit sehr viel Bedacht gewählt werden, auch deshalb, weil er vielen Internetnutzern bei der Vergabe von Bookmarks als Bezeichnung dient. Darüber hinaus ist er das einzige Elemente in den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen, auf das man als Webmaster direkten Einfluss hat. Obwohl Google das HTML-Feld "Keywords" keine Beachtung mehr schenkt, mag die Zuordnung der relevanten Suchbegriffe aus internen, administrativen Gründen weiterhin Sinn machen.

Idealerweise sollte ein SEO CMS die Felder "Keywords" und "Description" bereits selbstständig für den User vorausfüllen, d.h. ihm geeignete Vorschläge liefern. Viele SEO CMS können um entsprechende Extensions erweitert werden, wie beispielsweise das Open Source System "Typo 3" mit der Extension "mc_autokeywords". Diese Anwendung analysiert den Seiteninhalt, extrahiert die Schlüsselwörter und schreibt sie in die entsprechenden Felder, wo sie dann manuell korrigiert bzw. angepasst werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Auto-Generierung für bestimmte Seiten zu stoppen und eine Liste von einsilbigen Wörtern zu erzeugen. Der große Vorteil der Extension ist sicherlich die Zeitersparnis, besonders bei administrativ großen Sites, weil man auf diesen Weg immer die Schlüssigkeit im Blick behält: Stimmen die Keywords des Titels, der Überschriften, der Beschreibungen sowie zu guter letzt mit dem eigentlichen Seiteninhalt überein?

Automatisierungsmöglichkeiten bei der Erzeugung von Sitemaps und Links

Ein weiterer entscheidener Punkt in der Suchmaschinenoptimierung ist die Verküpfung der Inhalte untereinander auf einer Site.Wie Eingangs dargestellt, werden CM-Systeme ja genau aus dem Grund benutzt, dass man mit ihnen auf einfache Weise neuen Content einer Website hinzufügen kann. Diese Vereinfachung wird jedoch nicht selten damit erkauft, dass die Verlinkungen verkompliziert werden. Sicher werden die neuen Inhalte sofort verlinkt, doch eine Optimierung der Linkstruktur ist meist keine Standardfunktion der meisten SEO CMS.

 

  • Einschluß von weiteren Technologien wie z.B. RSS-Feeds

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum | Nutzungsbedingungen | Sitemap | Kontakt

Such-know-how.de 2007